Susebek Teiche
-Zu heiße Sommer!?- Auswirkungen auf die Susebek und andere Teiche!?
Name:
Susebek Teiche
Lage: Hummelsbüttler Weg, Hummselbüttler Hauptstraße (Karte)
Geschichte:
Regenauffangbecken, vor ein paar Jahren soll es in der
Umgebung gebrannt haben. Damals hat die Feuerwehr entweder das Wasser aus dem
Teich genommen oder das Löschwasser ist zurück in den Teich geflossen.
Jedenfalls wurde mir erzählt, dass damals viele Fische gestorben sind und
größere waren auch dabei. Naja, das ist jedenfalls das, was ich mal
gehört habe.
Gewässerart:
Teich
Maximale Tiefe:
Erster Teich: Höchstens 1,50 m, genau kann man das nicht sagen, könnte evtl.
auch tiefer sein.
Zweiter Teich: Flacher als der erste würd ich sagen, wir haben sie aber
beide nicht ausgelotet.
Bodengrund:
Schlammig und sandig
Vegetation:
Der erste See hat Schilf ringsherum, dafür aber keine Seerosenfelder, ist
aber breiter als der andere. Der zweite hat mehrere Seerosenfelder und ist schmaler.
Zuläufe: 1
Abläufe: 1
Wasser:
Dunkelbraunes Wasser, über die Wasserqualität kann man wenig sagen.
Also, sie scheint nicht allzu schlimm zu sein da ja Fische dort leben ; ). Aber
besonders gut ist die Qualität auch nicht, es wird viel Müll in die
Teiche geschmissen. Vor ein paar Jahren war eine Säuberungsaktion von der
Stadt durchgeführt worden. Es wurden insgesamt 1 Lkw voller Schrott rausgeholt.
Besonders im Winter, wenn die Teiche zugefroren sind, wird viel Müll, unter
anderem Böller auf das Eis geschmissen.
Gefangene Fische von uns:
Hecht, Brasse, Schleie, Rotaugen/Rotfedern,Barsch
Gesundheit und Aussehen der Fische:
Gefangene Fische sahen relativ gut aus. Gut ernährt waren sie alle, aber die
Färbung war nicht so intensiv.Irgendwelche anderen Infekte konnten wir nicht
erkennen.

Tote Schleie gefunden 22.07.04
Todesursache unbekannt
Fischarten:
Aal, Hecht, Brasse, Karpfen, Rotaugen/Rotfedern, Moderließchen, Gründling, Schleie,
Barsch
Kurzbeschreibung:
Die Susebek Teiche sind nicht der allerschönste Anblick und daher wird
dort auch nicht so intensiv geangelt. Beide Teiche haben jeweils einen Zufluss
und einen Abfluss. Der erste Teich ist oval und recht breit. Auf der einen Seite
befindet sich ein Spazierweg und daher sind Angelstellen leicht zu erreichen.
Der zweite Teich ist ähnlich wie der erste, nur hat der zweite Teich Seerosenfelder
und ist deutlich schmaler als der andere. Und auf beiden Seiten befindet sich
ein Spazierweg. Es sind keine schönen Teiche meiner Meinung nach. Des öfteren
angeln und spielen Kinder dort.
Fangtipps
Hecht
Kunstköder:
Ich empfehle Spinner und kleine Blinker, für andere Sachen ist es zu flach.
Habe meine Hechte immer mit Blinker gefangen, der größte war knapp 70 cm.
Köfi:
Da würd ich sagen, probiert euer Glück. Ich hatte dort mit Köfi noch nicht
so einen Erfolg.
Weißfisch:
Der Weißfischbestand ist unglaublich hoch. Rotaugen/Rotfedern und Moderlieschen
gibt es in Hülle und Fülle. Anfüttern braucht man nicht, jedenfalls
nicht im Sommer. Wenn es ein fischreiches Jahr ist und die Jungfischpopulation
groß ist, kann man dort wahre Massenfänge machen. Diesen Sommer konnten
wir unseren Köderfischvorrat aufstocken. Im Sommerm, wenn die Rotaugen/Rotfedern
anfangen zu laichen, beginnt am Ufer das Wasser richtig zu kochen. Unser Rekord
in 2 Stunden senken: um die 130 Köderfische. Aber auch Brassen und Schleien
kommen dort vor. Die Brassenfänge sind sehr gut, es sind aber nicht die
größten. Schleien sind sowieso schwer zu fangen, wir haben aber dort
schon jeder Schleien gefangen und die waren auch nicht klein. Ab und zu angelt
dort ein älterer Herr, der behauptet, Sommer 2003 eine 64 cm Schleie gefangen
zu haben, was ich gar nicht so recht glauben mag.
Erlebnis von den Susebek Teichen:
Also, richtige Erlebnisse gibt es nicht, weil wir
da so gut wie gar nicht angeln. Ich rate aber jeden mal, die Teiche auszuprobieren.
Denn meine Theorie ist, das es dort gut Hecht und Aal gibt. Dadurch, dass dort
nicht viel geangelt wird, schätze ich auch den Fischbestand auf relativ
groß. Und keiner hat dort jemals richtiges Ansitzangeln gemacht, geschweige
denn Nachtangeln. Meiner Meinung nach lauert in einen von den Teichen bestimmt
die eine oder andere Überraschung auf die Angler.
Jetzt fällt mir doch noch eine ganz amüsante Geschichte ein. Ist ungefähr
ein bis anderthalb Jahre her. Wir wussten nicht genau, ob und wenn ja, wo wir
angeln wollten. Also entschlossen wir uns mit Winckelpickern bewaffnet uns,
die Susebekteich mal nachts vorzunehmen.
Es war ein Sommerabend gewesen und es waren immer noch angenehme
Temperaturen. Wir entschlossen uns bei dem schmaleren See zu angeln (an dem
Ende, wo der Ring 3 vorbei geht) Wir fuhren mit dem Fahrrad los und kamen auch
bald bei den Teichen an. Fynn fuhr vor mir und wir bogen in die letzte Kurve,
um noch ein Stück weiter, um unsere Angelstelle auf zubauen. Es war schon
dunkel geworden und für den kurzen Weg hatte ich die Ruten inkl. Rutenständer
in den Händen (ziemlich blöd, ich weiß) Jedenfalls, wir fuhren
das letzte kleine Stück, Fynn war schon angekommen und ich war noch ein
Stück weiter hinten. Dann plötzlich lag längs auf dem Weg ein
recht dicker Stock, den ich natürlich nicht sah. Ich kam mit dem Vorderrad
gegen den Stock, konnte aber kaum Bremsen, da ich beide Hände mit Angelzeug
voll hatte. Ich hatte aber noch genug Schwung, so dass ich links abkippte und
mit dem Vorderrad über den Stock fuhr. Ich dachte, nur noch "Fuck"
und sauste den steilen Abhang direkt auf den Teich zu.
Ich sauste also auf den Teich zu, ich konnte nicht bremsen, weil ich beide Hände
voll hatte.
Fynn sah dann nur noch wie ich ins Wasser raste und bog sich vor Lachen. Ich
bin kopfüber in den Schlamm und Modder gefallen, geschluckt habe ich zum
Glück nichts. Meine Gedanken waren nur bei den Angeln, hätte ich mich
abgestützt, hätte ich die Angeln noch in der Hand gehabt. Und so hab
ich die Angeln versucht irgendwie nach oben zu halten. Sah bestimmt komisch,
aus fand ich aber in dem Moment nicht zum Lachen. Als Fynn sich endlich eingekriegt
hat und ich ihm erklärte, warum ich so ein Quatsch gemacht hatte, fuhr
ich dann schnell nach Hause, duschte, zog mich an und fuhr zurück und kam
diesmal sicher an.
So, nun konnte es los gehen. Fynn witzte zwar noch ein bisschen rum, aber das
störte mich nicht weiter. Wir montierten also unsere Angeln und angelten
mit Futterkorb und Maden.
Es hat zwar einige Zeit gedauert, aber dann bekamen wir auch schon die ersten
Bisse. Die Rutenspitzen begannen immer wieder zu zucken. Und dann ging es auch
schon los und wir fingen die ersten Rotaugen. Dann kamen auch die Brassen hinzu
und es machte richtig Spaß zu angeln. Wir fingen mittelgroße Rotaugen
und mehrere Brassen.
Probiert es doch auch mal aus, der Weißfischbestand ist meiner Meinung
nach echt gut in den Teichen. Muss man ja auch nicht in der Nacht machen, um
jegliche Gefahren mal auszuschließen ;)