Am Gewässer sind wir um 11 Uhr angekommen und waren dann eine knappe halbe
Stunde später aufgebaut und warteten auf einen Biss.
Zum Equipment kann ich noch sagen das ich einen Winckelpicker (Wurfgewicht:
10-40 Gramm) mit einem Futterkorb benutzte, die Länge des Vorfachs betrug
70cm.

Den ersten Standort, den wir uns aussuchten lag an einem kleinen „Ruderclub“
in der Nähe vom Eppendorf.
Zwei Ruten wurde kurz vor die Brücke gelegt und die anderen Ruten wurden
auf der gegenüberliegenden Seite ausgelegt. Es tat sich wirklich nichts.
Wir angelten mit Futterkorb und als Köder benutzten wir Maden. Das Futter,
das wir benutzten, war von Sensas und zwar war es die Mischung „Black
Maxx“. Wir gaben noch etwas Paniermehl hinzu und um die Lockwirkung zu
verstärken ein bisschen Lockstoff. Hinzu kam noch das wir von Blesshühnern
belästigt wurden, immer wieder tauchten sie zu unseren angelegten Futterplätzen
ab, um unser Futter aufzunehmen!(Gggggggrrrrrrrr ) Unsere einzige Möglichkeit
war, einen Standortwechsel vorzunehmen, denn es war schon drei Uhr und wir hatten
immer noch nichts gefangen geschweige denn einen Biss gehabt. Der Standortwechsel
rentierte sich, denn schon nach kurzer Zeit hatte Dominik den ersten stattlichen
Winterbrassen an Land gezogen.

Die Fische sahen sehr gesund aus und hatten eine gute Form und Farbe. Wir hatten ausserdem noch kräftig mit anderem Futter angefüttert und zwar mit einer Mischung aus viel Paniermehl und Haferflocken mit ein bisschen Mais, Vanillezucker und Lockstoff. Bisse kamen viel häufiger als bei der anderen Stelle und am Ende fingen wir zwei Winterbrassen, bevor uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung machte. Zufrieden haben wir unsere Sachen zusammengepackt und sind zurück nach Hause gefahren.
Ich hatte mich mit einem Bekannten unterhalten, und zwar meinte der, dass man in der Alster immer mit hellerem Futter erfolgreicher ist, denn die Fische sind mit Brot und anderen helleren Futtersorten viel häufiger in Kontakt, da sie es durch das Entenfutter aufnehmen. Kein Wunder, dass man im Sommer die dicken Brassen und Rotaugen auch super mit Teig oder Brot am Haken fangen kann.“
